IMG_7491

Der barocke Tanz

Tänze des Barocks sind beispielsweise die Chaconne, das Menuett oder die Bourrée. Solche historischen Tänze sind kompositorisch verfeinerte Volkstänze und basieren oft auf Kreisformen und Gassen oder besitzen ganz eigene Choreographien. Getanzt wir in Gruppen, als Paar in einer Gruppe oder in ständigem Partnerwechsel. Natürlich gibt es auch solistische Tänze und Mischformen.

Erst zu Zeiten des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. entstand an der Academie Royale du Danse eine annähernd allgemeingültige Notation, wobei manche der darin festgelegten Schritte grundlegende Züge des klassischen Balletts aufweisen. Besonders die höfischen Tänze, die komponiert wurden, sind in solchen Notationen zu finden.

Die Bühnen des barocken Theaters, die von opulentem Reichtum und vielfältigem Ausdruck geprägt waren, setzten Musik und Gesang mit einer Bühnenmaschinerie in Szene. Der barocke Tanz hatte dabei zunächst vor allem eine dekorative Aufgabe. So signalisierten die Tanzeinlagen den Beginn und das Ende eines Aktes oder Stückes.

Am Hofe des Sonnenkönigs erkannte man die symbiotische Fähigkeit, den Tanz mit dem Theater und der Musik zu vereinen. Der Bühnentanz (Ballett) zog in die Aufführungen ein und rahmte das Geschehen auf der Bühne auch inhaltlich ein. Die Tänze ähnelten den Tanz- und Schrittformen der damaligen Ballsaaltänze, wurden aber durch virtuose Ornamente und durch Mittel des gestischen und mimischen Ausdrucks erweitert. Tänzer verkörperten durch den Tanz handlungsrelevante Typen wie Götter oder Nymphen.

mi.arte

Seite aus der "La Bourée d'Achille".

Seite aus der „La Bourée d’Achille“.

image3

Die mi.arte Künstler verteilen Flyer!

Die mi.arte Künstler Olivia Heredia und Andreas Betschart flyern fleissig in der Altstadt von Zug in passender Montur und Kulisse!

Das erste Konzert des musikalischen Projektes AMOR IN MUSICA beginnt in 5 Tagen in Zug.

Weitere Informationen finden Sie auf Konzerte oder auf Facebook.

mi.arte

image1                     image2 (2)

Flyer

AMOR_IN_MUSICA_3

Bald ist es wieder soweit: AMOR IN MUSICA geht in die zweite Runde

Liebe Kultur-Freunde

Bald ist es wieder so weit! Die Kulturproduzenten mi.arte laden herzlichst ein, die aufregende und überwältigende Zeitreise in den Barock zu unternehmen.

AMOR IN MUSICA geht mit einem neuen Programm in die zweite Runde. Wir halten Sie auf dem Laufenden mit Hintergrundinformationen und Trivia zum Zeitalter des Barocks und mit Einblicken hinter die Kulissen. Bleiben Sie informiert und verpassen Sie nichts mehr: Folgen Sie uns auf Facebook

In drei Konzerten (2. April, 3. April und 17. April 2016) wird Ihnen die kreative Welt der Kultur und Musik des Barocks näher gebracht. Drei der wichtigsten Barock-Komponisten G. F. Händel, J. B. Lully und A. Vivaldi werden Sie in die Zeit der Dynamik führen. Kostüme und Tanzeinlagen vermitteln Ihnen die Welt des Pracht- und Prunkvollen.

Alles in allem eine sinnliche Einladung, sich in den Zeitgeist des Barocks zu versetzen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an einer unserer Konzerte in Zug, Zürich oder Wil (SG).

mi.arte

AMOR_IN_MUSICA_1

Flyer