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Vier Fragen an Olivia Heredia, Initiatorin und Mezzosopran des Konzertprojektes AMOR IN MUSICA

Welche Werke gelangen an den Konzerten zur Aufführung?
Wir spielen italienische Werke von Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel sowie Arien des französischen Hofkomponisten Jean-Baptiste Lully. Französische Barockmusik klingt hell und durchsichtig, italienische Barockmusik lebt hingegen von zahlreichen Verzierungen und ihrer Opulenz.

Neben der Musik wird ein Maître de Plaisir auftreten. Wie muss man sich seine Rolle vorstellen?
Den Maître de Plaisir gab es schon am Hofe von Louis VIX. Dieser koordinierte und organisierte die Vergnügungen am Hof und trat als Zeremonienmeister auf. Bei unserem Konzert führt er das Publikum durch das Programm und sorgt dabei für einige Überraschungen.

Sie werden in Barockkostümen auftreten. Von wo haben Sie diese Kostüme?
Alle Kostüme sind Handarbeiten, daher sind sie ziemlich kostbar. Stephan Mester hat sich sein Kostüm in der Schweiz auf den Leib schneidern lassen. Ich habe mein Kleid in einem Kostümatelier in Venedig erworden. Venedig ist dank des Karnevals einer der wenigen Orte, in denen das Handwerk der historischen Schneiderkunst noch existiert.

Was ist das Besondere am Konzertprojekt AMOR IN MUSICA?
Wir bieten mit AMOR IN MUSICA ein Konzerterlebnis für die Sinne. Unser Ziel ist es, mit der Musik, dem Tanz, den historischen Instrumenten und den Kostümen einen unmittelbaren Zugang zu dieser längst vergangenen Zeit zu schaffen. Die Zuhörer sollen nach unserem Konzert mit einer neuen Erfahrung im Herzen nachhause gehen.